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Kreissportverband Ostholstein

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23.08.2016

Auf der Insel Fehmarn sollen neue Verbindungen geknüpft werden

Erster "Deutsch-Dänischer Sportabzeichentag" am 10. September.
Teilnehmer aus Dänemark, Deutschland und Flüchtlinge werden erwartet.

Die Olympischen Spiele in Brasilien sind vorbei und kurz danach bereitet man sich in der Stadt Burg auf der Ostseeinsel Fehmarn auf ein neues sportliches aber auch gesellschaftliches Ereignis vor: Am Sonnabend, den 10. September findet dort der erste "Deutsch-Dänische Sportabzeichentag" für die Erlangung des Deutschen Sportabzeichens statt. Mehr als 200 Teilnehmer aus Dänemark sowie Deutschland werden auf Einladung des Kreissportverbandes (KSV) Ostholstein daran teilnehmen.

Die Idee dazu hatte der im Kreissportverband Ostholstein für das Sportabzeichen ehrenamtlich tätige Günter Frentz aus Bad Malente. Er bearbeitet in jedem Jahr in Ostholstein mehr 2.500 Sportabzeichen, schult die Prüfer und ist Ansprechpartner für alle Teilnehmer. Mit dem ersten "Deutsch-Dänischen Sportabzeichentag" will er im Jahr 2016 noch einen neuen Eckpunkt setzen. "Wir wollen im Vorfeld der Beltquerung zeigen, dass die Sportler beider Länder schon jetzt eng zusammenarbeiten", betonte Frentz.

Dieses Mikroprojekt findet im Rahmen des INTERREG kultKIT-Projektes statt und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Zur Vorbereitung des Projektes waren Günter Frentz und der 3. Vorsitzende des KSV Ostholstein, Götz Haß, einige Male in Dänemark und fanden als Ansprechpartner Louise Boy Moe von der Kommune Lolland und Bjarne Sörensen vom dazugehörigen Sportsrad. Ihnen stellten sie das Projekt vor und fanden dort Zustimmung. Zuvor waren schon mit der Stadt Burg auf Fehmarn, mit dem SV Fehmarn, dem INTERREG kultKIT in Ostholstein, dem DOSB sowie dem Landessportverband Schleswig-Holstein und einigen Unterstützern aus der Wirtschaft die Ziele erläutert worden. Auch von dort erhielt Günter Frentz volle Zustimmung.

Jetzt soll es also am 10. September losgehen. Um 7.50 Uhr treffen sich die Mitglieder des Prüfungs- und Organisationsteams auf dem Sportplatz am Gahlendorfer Weg zur Begrüßung. Danach geht es zum Aufbau der Stationen. Anschließend gehen dann die Teilnehmer aus Dänemark und Deutschland in die einzelnen Austragungsstätten, um die Übungen im Laufen, Springen, Schwimmen und anderen Disziplinen zu absolvieren. Angemeldet haben sich auf Wunsch der Stadt Burg auch einige Flüchtlinge, die ebenfalls die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllen wollen.

Um 11.00 Uhr ist auf dem Sportplatz dann eine Pressekonferenz vorgesehen, an der auch die Beauftragte des kultKIT-Projektes Ostholstein, Nathalie Ard von der Kreisverwaltung Ostholstein, sowie der Bürgermeister Jörg Weber von der Insel Fehmarn teilnehmen werden. Nach Abschluss der sportlichen Aktivitäten bekommen alle erfolgreichen Teilnehmer dann das Deutsche Sportabzeichen in der jeweiligen Leistungsklasse ausgehändigt. "Wir sind der Überzeugung, dass wir mit dieser Aktion eine neue Art des sportlichen Wettbewerbs zwischen Deutschland und unserem nördlichsten Nachbarn Dänemark erreichen werden und sich neue Freundschaften gründen können", sagte Günter Frentz. Jetzt hofft er noch darauf, dass am 10. September auch noch gutes Sommerwetter herrscht, "dann ist alles optimal gelaufen".