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Kreissportverband Ostholstein

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20.01.2017

In Ostholstein wurden 2.741 Sportabzeichen abgenommen - neuer Rekord

Im Jahr 2017 soll die "magische Grenze" von 3.000 Sportabzeichen erfüllt werden.

Das zurückliegende Jahr gibt zu Beginn eines neuen Jahres immer wieder Anlass zur Rückschau. Eine ganz erfreuliche Rückschau kann der Kreissportverband (KSV) Ostholstein bei den im vergangenen Jahr 2016 erfolgreich beendeten Prüfungen um das Deutsche Sportabzeichen vermelden. Danach haben 2.741 Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen (DSA) erfüllt und dafür jeweils den deutschen "Sportorden" erhalten.

Wie der im KSV-Vorstand für die Organisation des Deutschen Sportabzeichens verantwortliche Günter Frentz (Bad Malente) mitteilte, ist das ein neuer Rekord innerhalb des KSV Ostholstein. Die Bestmarke von 2.679 Abzeichen aus dem Jahr 2009 wurde somit um 62 erfolgreiche Prüfungen gesteigert. Mit der eingeführten Sportabzeichen-Reform im Jahr 2013 konnte  wieder ein stetiger Anstieg der Zahlen festgestellt werden.

Die erfolgreichsten Vereine in der letzten Saison waren der RSV Landkirchen mit 358 DSA, gefolgt vom TSV Neustadt (171), TSV Schönwalde (160), SV Fehmarn (154) und dem ATSV Stockelsdorf (146).

Aber auch der Polizei-Sportverein Eutin unter der Führung von Elke Kock mit 137 Abzeichen, der TSV Fissau mit dem Sportabzeichen-Obmann Horst Lubes mit 81 DSA (neuer Vereinsrekord) und der TSV Malente mit dem Verantwortlichen Uwe Dührung an der Spitze mit 66 Abzeichen trugen zu dem erfolgreichen Abschneiden im vergangenen Jahr bei, so dass sich der Kreis Ostholstein mit Sicherheit wieder in der Spitzengruppe auf Landesebene in Schleswig-Holstein einfinden wird.

Das Aufklärungsbataillon 6 "Holstein" ist mit 136 abgelegten Prüfungen, davon 56 während eines Auslandseinsatzes im Kosovo, ebenso vertreten wir der Vorstand des Kreissportverbandes Ostholstein. Die 2. KSV-Vorsitzende Birgit Kamrath-Beyer stellte sich erstmals den Anforderungen und erfüllte die Bedingungen in der Stufe Gold. Der Vorsitzende der Sportjugend, René Tacken, erhielt das bicolore Abzeichen mit der Zahl 10 und Günter Frentz, Obmann für das Sportabzeichen beim Kreissportverband Ostholstein, schaffte die Bedingungen zum 35. Mal und bekam ebenfalls ein zweifarbiges Abzeichen.

Auch bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein auf Hubertushöhe findet das Sportabzeichen einen immer größeren Anklang. Mittlerweile ist die Abnahme der Leistungen fester Bestandteil der Übungsleiter-Aus- und Fortbildung. Für 2017 ist ein weiterer Ausbau der Abnahmen geplant.

Die "fleißigste Sportabzeichenschule" ist seit Jahren die Gerhard-Hilgendorf-Schule in Stockelsdorf. Unter Federführung von Norbert Steinkraus legen die Schüler Jahr für Jahr zwischen 300 und 330 Sportabzeichen ab. Im Jahr 2016 gab es auch hier einen Rekord. Das waren im vergangenen Jahr 358 "Sportorden" für die Schüler.

Der absolute "König des Sportabzeichens" ist Klaus Wertenbruch vom TSV Grömitz. Wertenbruch ist in Schleswig-Holstein der erste Sportler, der die Bedingungen zum 65. Mal erfolgreich absolviert hat. Dafür musste vom Landessportverband Schleswig-Holstein eigens ein bicolores Abzeichen mit der Zahl "65" angefordert werden, weil dieses beim LSV nicht vorrätig war.

Die Aufschlüsselung der 2.741 DSA teilen sich wie folgt auf: 1.911 DSA bei den Vereinen, 407 DSA an den Schulen, 340 DSA bei der Bundeswehr sowie 83 DSA Bundespolizei und Polizei. 1.127 Erwachsene und 1.614 Jugendliche erfüllten die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen.

Günter Frentz zum Ausblick auf das Jahr 2017: "Hier planen wir die "magische Grenze" von 3.000 Sportabzeichen an".

Entwicklung der Vereine 2016





































DSA-Entwicklung KSV OH